Pyrenäen,

Pyrenäen, (14 Tage, ca. 2‘950 km, 51 Pässe, 41’100 Höhenmeter im Anstieg, Vercours, Ardèche-Schlucht, Cevennen, Katharerburgen Château de Quéribus, Château de Montségu, Route de Cols, Col du Tourmalet, Lourds, Dali-Museum (Figueres))

Entwurf Reiseplanung [1'330 KB]

Die Pyrenäen sind ein Gebiet, das mich schon länger reizt, abgehalten hat mich bisher immer die Distanz bis zum Einstiegsort Narbonne oder Barcelona und eine etwaige lange Dauer der Tour, die man hier sinnvoller Weise benötigt.
Im Folgenden ist die Reiseplanung kurz beschrieben, es können jedoch Änderungen notwendig werden, vor allem, wenn dann die Detailplanung mit der Hotelsuche beginnt, können noch Verschiebungen der Etappenorte erfolgen:

Die Tour ist als 14-Tagereise geplant mit 5 Ruhetagen. Entlang der Route werden wir auch ein paar Stopps für Besichtigungen unternehmen, ein gewisser kultureller Teil ist im Programm integriert.

Starten werden wir an einem Samstag an der Raststätte Gunzgen. Auf der Autobahn machen wir zunächst Strecke bis Monthey Nähe des Genfersees, wo wir dann die Autobahn verlassen und via dem Morningpass Savoyen durchqueren. Bekannte Pässe wie der Col de la Colombiére (1618m), der zur Route des Grandes Alpes gehört, um Annecy zu erreichen. Die Route verläuft zunächst identisch mit der Frankreichtour 2013. Von Annecy geht es weiter via Col de Leschaux (898m) und Col de Plainpalais (1174m), der 14 Kehren auf beide Rampen verteilt auf-weist. Wir fahren weiter auf der eindrucksvollen Chartreuse-Pässestraße via Granierpass (1164m), Col du Cucheron (1140m) Übernachtungsort Eybens bei Grenoble. Dort übernachten wir im Chateau & Spa de la Commanderie einem ehemaligen Gästehaus der Malteserritter.

Am Sonntag führt uns der Weg ins Vercors. Wir beginnen mit der Schlucht Schlucht Gorges de Bourne und nehmen das durch die Schlucht führende enge, kurvenreiche und zum Teildirekt aus der Felswand herausgesprengte Sträßchen. Weiter geht es unter anderem über die und den Pässen Col de la Machine (1011m), Col de la Portete (1175m), Route de Combe Laval (1313m) mit in den Fels gehauenen Straßen mit atemberaubender Streckenführung. Wir sind auf der Drôme-Pässestraße gehen über den Col de la Chau (1337m). Wir fahren weiter Richtung Süden mit z.B. dem Col de Rousset mit seiner kehrenreichen Südrampe und mehreren Pässen Richtung Orange und übernachten in Saint-Martin-d'Ardèche am Eingang zur berühmten Ardèche-Schlucht.

Wir fahren ca. 30 km entlang des Canyons, der sich tief in den weichen Karst gegraben hat. Am Pont-d’Arc halten wir kurz für ein Fotos am Wahrzeichen der Schlucht. Unweit der südlichen Ardèche verändert sich die Landschaft und wir kommen in die höheren Berge der Cevennen. Im südlichen Teil des Cevennen-Nationalparks durchfahren wir den Cirque de Navacelles, eine Panoramastrasse die Blicke in ein ausgetrocknetes 400m tiefes Flussmäander frei gibt. Kurz darauf kommen wir am Lac de Salagou vorbei, der als Trinkwasserspeicher dient, und dessen Umgebung und Strände knallrot erscheinen. Die Franzosen nennen diese Erosionserscheinung der Sedimente „ruffes“.Wir nehmen anschliessend die Autobahn und steuern dann unser Übernachtungsziel am Meer an, wir sind in der Camargue.
Wir legen am Folgetag einen Ruhetag ein.Am Mittwoch fahren wir in die Richtung Route des Cols. Auf dem machen wir Fotostopps bei der Katharerburg Château de Quéribus, Wir durchqueren anschliessend die Schlucht Gorges de Galamus, die teils einspurige in den Fels gemeisselte wenig befahrene Strasse mit Ausweichstellen. An der Katharerburg Château de Montségu stoppen wir für eine Besichtigung. Weiter führt uns unser heutiger Weg über den Col de Linas zu einem weiteren Fotostopp am Château de Puilaurens.

Am Donnerstag machen wir richtig Höhenmeter wir folgen der Route des Cols mit 13 Pässen. Die bekanntesten sind der Col de Lers (1517m), der Col d’Agnes (1500m), der Col du Portillon (1569m), der, Col de Peyresourde (1569m) und der aus der Tour de France bekannte Col du Tourmalet (2114m). Wir fahren die Sachgasse zum beeindruckenden Port de Gavarnie (2240m) einem Talkessel hinauf und geniessen die Aussicht. Anschliessend fahren wir talwärts in den nach dem Vatikan bekanntesten katholischen Pilgerort Lourdes.

Am Freitag machen wir einen Ruhetag und haben Zeit uns Lourdes genauer anzusehen.

Am Samstag stehen wieder einige Pässe auf dem Plan. Nach dem Col du Soulor (1474m), Col d'Aubisque (1709m) und Col du Pourtalet (1794m) kommen wir in den spanischen Teil der Pyrenäen und nehmen dort auch noch ein paar Pässe mit dem Port de Colefalo (1423m), Coll de Fadas (1470m)und dem Coll de Espina (1407m).

Am Folgetag gibt es auch wieder einige Pässe zu erklimmen wie den Port de la Bonaigua (2072m) und den Col de Canto (1725m), der uns nach Andorra führt, den höchst besiedelten Teil der Pyrenäen. Anschliessend geht es noch einmal richtig hoch zum Pic Maià (2614m) und Port d'Envalira (2407m), Der Col de Puymorens (1920m) und der Col d'Ares (1513m) führen uns weiter ostwärts Richtung Figueres. Vorher haben wir aber noch einen Etappenstopp.

Der Montag hat für uns eine nur 100 km lange Etappe parat ausgehend von Arles-sur-Tech, Zeit um in Figueres einen Halt zu unternehmen und uns das Dali-Museum, das schon von aussen ein Hingucker ist, zu besichtigen. Der Weg führt uns nach der Besichtigung weiter nach Cadaqués, die als die Perle der Costa Brava bezeichnet wird. Dort machen wir 2 Ruhetage am Meer und erholen uns vom Fahrstress, ein kleines Programm für diese Zeit wird sicher noch finden lassen.

Am Donnerstag geht es dann meist der Küste entlang zum Fährhafen Barcelona, wo wir dann die Überfahrt nach Genua mit ca. 20 Stunden Dauer hinter uns bringen.

Den Rückweg von Genua aus nehmen wir direkt via St. Gotthardpass und die Tremola.